Juden in Mitteleuropa 1520 - 1670
Die Geschichte der Juden in den habsburgischen Ländern des 16. und 17. Jahrhunderts ist bislang nur unzureichend erforscht. Das Institut für Geschichte der Juden in Österreich / St. Pölten hat sich in Kooperation mit WissenschaftlerInnen aus der Tschechischen Republik, der Slowakischen Republik, Ungarn und Polen zum Ziel gesetzt, diese Forschungslücke zu schliessen.
Die Zielsetzungen von Bohemia, Moravia et Silesia Judaica treffen auch für das geplante Projekt für Ungarn und die Slowakei zu. Der vorgesehene Zeitraum umfasst die Jahre 1526 bis 1686. Zwar leistete der ungarische Historiker Sandor Schreiber bereits bedeutende Forschungsarbeiten (Monumenta Hungariae Judaica), doch blieben wichtige Bestände unbearbeitet. Wie die anderen Projekte hat auch Hungaria et Slovakia Judaica die lückenlose Erfassung aller Quellen zum Ziel.
Die Finanzierung des Projekts wurde vom Hochschuljubiläumsstiftungsfonds der Österreichischen Nationalbank übernommen.

Institut für Geschichte der Juden in Österreich
Dr. Karl Renner-Promenade 22
A-3100 St. Pölten

Projektleitung:
Mgr. Juraj Šedivý, MAS, Reinhard Buchberger

Bibliographische Angaben: http://members.nextra.at/injoest/deutsch/projekte/germania_judaica.html
 
Informationen/Kontakt:

sabine.hoedl@nextra.at